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Das ist ein Obelizk

Der Begriff Obelisk kommt aus dem Lateinischen (obelsicus) und kann übersetzt werden als Spitzsäule oder Bratspieß. Damit wird bereits auf die architektonische Form dieser meist aus Steinen gearbeiteten Pfeiler verwiesen. Obelisken sind demnach freistehende, sich nach oben hin verjüngende Stelen mit pyramidenförmiger Spitze.

Erstmals errichtet wurden diese Bauwerke im alten Ägypten, wo sie die steingeworden Strahlen des Sonnengottes Re symbolisierten und so lassen sich die Obelisken vor allem Tempelanlangen der Gottheit finden, oft mit vergoldeter Spitze. Der Schattenwurf, der durch den Obelisken entsteht, zeichnete in seinem Umlauf, ähnlich einer Sonneuhr, die tägliche Fahrt des Re auf seiner Sonnenbarke von Osten gen Westen nach. Dieser kontinuierlich sich wiederholende Umlauf galt für die alten Ägypter als Sinnbild der Welt- und Rechtsordnung.

Das Gewicht eines zur damaligen Zeit erbauten Obelisken betrug zwischen 200 bis 500 Tonnen.

 In Assuan lässt sich sogar ein allerdings unvollendeter Obelisk mit einem Gewicht von 1100 Tonnen finden. Den größten Obelisken wurde unter der Pharaonin Hatschepsut erbaut und aufgestellt und zwar in der Nähe der Stadt Luxor im Amun-Tempel, wo er mit einer Höhe von 32 Metern zum Himmel ragt.

Als Baumaterial wurde zu Beginn vor allem der für ägyptische Baukunst typisch rote Assuangranit verarbeitet, der man in den Granitsteinbrüchen südöstlich von Assuan abbaute. Dazu wurde ein bereits vor Ort in der erforderlichen Größe bearbeiteter Gesteinsblock, auch Monolith genannt, in Grobform gehauen und anschließen über den Nil als den Wunschort transportiert. Vom dortigen Hafen aus, zogen viele Hunderte Arbeiter den steinernen Stift mit Hilfe von Kufen bis zu 1500 Kilometer weit. Durch Hebeltechniken konnte man den Obelisken dann endlich aufstellen. Im Laufe der Zeit hielten die Spitzsäulen dazu am Zielort angekommen noch Inschriften, die nach festen Regeln eingearbeitet werden mussten.

Erst nach dem Untergang des Alten Ägypten und dem damit einhergehenden Verlust der ursprünglichen religiösen Bedeutung wurden die Obelisken auch aus anderen Materialien wie verschiedenen Natursteinen oder gar Metall angefertigt.

Später brachten römische Kaiser insgesamt 13 Obelisken als Siegestrophäen aus Ägypten nach Rom, allerdings wurden einige davon während des frühen Mittelalters zerstört, denn sie seien „heidnischer“ Herkunft gewesen. Weiter original ägyptische Obelisken lassen sich inzwischen auf der ganzen Welt wiederentdeckten: In Heliopolis, Kairo, Istanbul, Paris (der sog. Obelisk von Luxor), London (St. George’s Circus), New York (Central Park), Wimborne Minster (Kingston Lacy), Urbino, Florenz, München, Catania und Caesarea Maritima.

Auch in der Neuzeit werden immer noch Obelisken hergestellt, diese sind aber im Gegensatz zu dem ägyptischen Original selten aus einem Stück, sondern werden zumeist aus mehreren Steinen zusammengesetzt und dann gemauert.

Bekannte Obelisken der Neuzeit sind der 1775 von Markgraf Carl Friedrich von Baden errichtete in Linkenheim oder ein Modell aus Blaustein, in Aachen stehend, nach dem Entwurf des Capitaine Boucher aus dem Jahre 1807, der an den Landvermesser Jean Joseph Tranchot erinnern soll.

Der höchste und wohl prominenteste Obelisk befindet sich allerdings in Washington, D.C.

Das sogenannte Washington Monument mit einer Höhe von 169,3 Metern, aufgestellt im Jahre 1884, womit er bis zur Errichtung des Eiffelturms das höchste Gebäude der Welt war.

Übrigens: Auch in der Popkultur findet man Verweise auf die bratspießartigen Steinpfeiler, denn die berühmte Comicfigur Obelix verdankt ihren Namen dem monumentalen Erscheinungsbild der Obelisken.

 

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